Meine Methoden

Ich denke, ein Hund hat das Recht, so erzogen und behandelt zu werden, wie es seine Mutter und der Rest seines Rudels tun würden. Damit geben wir dem Hund die Chance, artgerecht und in seiner Sprache vermittelt zu bekommen, was wir von ihm möchten (und was nicht). Hunde wirken in ihrer Kommunikation untereinander mitunter etwas ruppig, aber stets klar und verständlich - niemand wird im Unklaren gelassen, was von ihm erwartet wird.

Wir Menschen sind schon anatomisch nicht in der Lage, die oft sehr subtilen Signale unserer Hunde nachzuahmen (z.B. die Ohren zurückzulegen), trotzdem lohnt es sich, ihnen zumindest wichtige Dinge in IHRER Sprache mitzuteilen. Hunde wissen, dass wir keine Hunde sind, aber sie sind in der Lage, von uns gesendete Vokabeln ihrer Sprache herauszufiltern und darauf zu reagieren.

Im Training versuche ich deshalb, mit möglichst wenigen Hilfsmitteln auszukommen. Ihr wichtigstes Hilfsmittel haben Sie ohnehin immer dabei - Ihren Körper. Hunde kommunizieren untereinander vor allem nonverbal - so liest auch Ihr Hund Ihre Körpersprache ständig, 24h am Tag, 7 Tage die Woche. Und er kommuniziert über seine Körpersprache mit Ihnen. Warum also nicht bewusst auch auf unsere Körpersprache zurückgreifen, um mit unserem Gefährten zu kommunizieren?

Natürlich arbeite ich ohne Einsatz von Elektroschockhalsbändern, Stachel- oder Endloswürgern, Schlägen, Tritten, Anschreien usw! Bei schwerer Aggression gegen Menschen befürworte ich einen gut sitzenden Maulkorb (nicht Maulschlaufe!), der dem Hund hecheln, fressen und trinken erlaubt.

Belohnungen in Form von Leckerchen sind für die Erziehung (im Gegensatz zur Ausbildung, z.B. Sitz, Platz, Tricks wie Pfötchengeben, Assistenzhundetraining - hier arbeite ich mit Futter und Clicker) Ihres Hundes absolut nicht nötig, ich halte sie sogar für kontraproduktiv. Wenn Sie aber unbedingt möchten, können Sie Ihrem Hund natürlich hin und wieder etwas zustecken. Denn ganz wichtig ist auch, dass SIE sich im Training wohlfühlen!

 
 
 
 
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