Hej, ich bin Annika...

 …1989 in Bonn als erstes von 7 Kindern geboren und in Koblenz und Lahnstein aufgewachsen.

Als Teenagerin begann ich, die Hunde von Nachbarn auszuführen und sie zu trainieren. So streifte ich oft stundenlang mit Hunden, die ihre Besitzer nicht ableinen konnten, leinenlos durch die Natur. Ich beobachtete sie genau, ihre Körpersprache und ihr Verhalten, um sie immer besser kennenlernen und einschätzen zu können.
Mit 14 Jahren war es dann soweit – ich bekam meinen ersten eigenen Hund, Teddy, ein Mops. Ein paar Jahre später begann ich, Hunde aus dem Ausland als Pflegestelle aufzunehmen und zu trainieren. Fast alle waren unsicher, verängstigt, traumatisiert, konnten aber alle nach ein paar Wochen oder Monaten Training in ein geeignetes neues Zuhause vermittelt werden.

Einer dieser Pflegehunde war Jakob, ein Streuner aus der Slovakei, anfangs angstaggressiv begann er nach ein paar Monaten, auf die epileptischen Anfälle eines Familienmitglieds von mir zu reagieren, indem er sich bei einem Anfall besonders eng an diese Person legte und sie so beruhigte. Das faszinierte mich so sehr, dass ich mich um eine Ausbildung zur Assistenzhunde-Trainerin beim Assistenzhunde-Zentrum bewarb, wo ich lernte, Blindenführhunde sowie Assistenzhunde für Epileptiker, Diabetiker, Gehörlose, Menschen im Rollstuhl, Menschen mit PTBS, FAS sowie Autismus auszubilden. Am 19.04.2015 schloss ich mit einer theoretischen und praktischen Prüfung erfolgreich ab.

Ein paar Jahre später kam Pflegehund Suki in mein Leben, eine rumänische Streunerin, die in nicht mal einem Jahr gute 5 Mal ihr Dach gewechselt hatte. Dieser Hund brachte mich mit ihrem gewaltigen Aggressions- und Angstproblem an meine Grenzen. Das Training mit ihr und ihre Resozialisierung aber prägten mein Verständnis von artgerechtem, respektvollem Umgang mit Hunden, besonders aber mit Problemhunden, oder Hundeproblemen, wie ich es lieber nenne, nachhaltig. Bei meiner Sachkundeprüfung zur Hundetrainerin nach §11 TierSchG, die ich am 07.06.2018 erfolgreich absolvierte, liess ich mich deshalb nicht nur im Bereich Assistenzhunde sondern u.a. auch für ängstliche und aggressive Hunde prüfen.

 
 
 
 
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